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Selbstverpflichtung und unternehmerische Sorgfalt

Leder ist ein Naturprodukt, und damit endet unsere Verantwortung nicht an der Werkbank. Welche Häute wir einkaufen, unter welchen Bedingungen sie entstanden sind und was wir unseren Kunden darüber sagen: Diese Fragen beantworten wir offen. Die folgenden Punkte sind keine Absichtserklärung, sondern der Maßstab, an dem wir jede Einkaufs- und Fertigungsentscheidung messen.

Kein Leder von geschützten oder bedrohten Tieren

Häute von Wildtieren, die unter Schutz stehen oder in ihrem Bestand bedroht sind, führen wir nicht. Weder Krokodil noch Schlange noch sonstige Exotenleder finden den Weg in unsere Werkstatt. Ebenso wenig beziehen wir Ware aus Zuchtbetrieben, in denen Tiere unter fragwürdigen Bedingungen allein für kurzlebige Modeerscheinungen gehalten werden, und zwar weder direkt noch über Zwischenhändler. Diese Grenze ziehen wir nicht aus Werbegründen, sie steht am Anfang jeder einzelnen Einkaufsentscheidung.

Vorhandene Rohstoffe veredeln statt Tiere für Luxus halten

Verarbeitet wird bei uns, was in der Lebensmittelwirtschaft ohnehin anfällt: Rind, Büffel, Wasserbüffel und Kalb. Aus dieser Rohware entstehen Oberflächen, die Jahrzehnte überdauern, statt ungenutzt zu bleiben. Wer die markante Optik von Krokodil- oder Schlangenleder sucht, bekommt sie trotzdem. Die Prägung arbeiten wir maschinell in klassisches Echtleder ein. Das Erscheinungsbild bleibt erhalten, ohne dass dafür ein einziges exotisches Tier gehalten werden muss.

Nachvollziehbare Herkunft, für Gewerbe und Privatkunden gleichermaßen

Bevor Ware bei uns ins Lager geht, prüfen wir die Bezugsquelle. Häute, deren Herkunft sich nicht belegen lässt, und Material aus intensiver Tierhaltung ohne erkennbare Standards nehmen wir nicht an. Diese Prüfung verstehen wir als laufende Aufgabe und nicht als Etikett für die Startseite. Ob Architekturbüro, Interiordesign, Handel, Werkstatt oder ein einzelnes privates Projekt: Der Maßstab bei der Auswahl bleibt in jedem Fall derselbe.

Fünf Leitlinien für unsere tägliche Arbeit

1. Ehrliche Ware, ehrliche Auskunft

Zwischen traditionellem Handwerk und heutigem Handel sehen wir uns als verlässliches Bindeglied. Was wir zusagen, muss auch nach der Lieferung noch gelten.

Ehrlichkeit: Angaben zu Eigenschaften und Herkunft geben wir weder geschönt noch verkürzt wieder
Transparenz: Wo das Naturmaterial aufhört und synthetische Anteile beginnen, benennen wir das deutlich

2. Produktsicherheit und geltende Normen

Was unsere Werkstatt verlässt, muss für Mensch und Umwelt unbedenklich sein.

REACH-Vorgaben: Die chemischen Grenzwerte, etwa aus dem Gerbprozess, halten wir ausnahmslos ein
Warenprüfung: Jede Produktions- und Lieferpartie kontrollieren wir auf Haltbarkeit und materialtypische Merkmale

3. Sorgfalt entlang der Bezugskette

Rücksicht auf Tier und Umwelt ist für uns ein Dauerauftrag, kein Saisonthema.

Schonender Umgang: Wir bevorzugen ökologisch gegerbte Leder und achten auf eine ressourcenschonende Fertigung
Arbeitsbedingungen: Von unseren Partnern erwarten wir angemessene Entlohnung und verbindliche Sozialstandards

4. Datenschutz und sichere Abwicklung

Personenbezogene Daten speichern wir so sparsam wie möglich.

Rechtsgrundlage: In Deutschland und Österreich gilt die DSGVO, in der Schweiz zusätzlich das revidierte DSG
Bezahlvorgänge: Wir bieten ausschließlich geprüfte und abgesicherte Zahlungswege an
Werbepost: Newsletter versenden wir erst nach bestätigter Anmeldung im Double-Opt-in-Verfahren

5. Umgang mit Wettbewerb und Geschäftspartnern

Uns liegt an Verbindungen, die auch nach Jahren noch tragen. Über Mitbewerber sprechen wir sachlich, und was wir von unseren Kunden erfahren, bleibt bei uns.

Klare Preise: Weder gewerbliche noch private Bestellungen belasten wir mit nachträglichen Zuschlägen
Gleichbehandlung: Bestellmenge, Firmensitz und Herkunft ändern nichts an Konditionen und Umgangston